Der Mensch und sein Tier

In letzter Zeit liest man hier in diesem Blatt recht viel über Tiere. Warum ist das so? Welche Rolle spielt das Tier im Leben des Menschen?

Im Büro haben wir seit Jahren Fische, aber ist es uns wirklich gelungen, eine Beziehung zu ihnen aufzubauen? Beim Fisch im Glas steht dann wohl doch eher der technische Schnickschnack im Vordergrund, ein Auslaufen des Aquariums wiegt schwerer als plötzliches Fischsterben. Nicht immer sucht sich der Mensch das Tier an seiner Seite aus, mitunter läuft es auch anders, wie beispielsweise bei der Kopflaus. Diese doch recht enge Verbindung wollen wir dann schnell beenden. Hält man sich einen Hund, muss man sich gern an der frischen Luft bewegen und braucht einen starken Wurfarm, um seltsame Apportierspiele zu spielen. Wer jedoch auf der Straße nicht von wildfremden Menschen angequatscht werden möchte, sollte auf dieses Tier verzichten. Ist man kein Vegetarier, so wäre die Haltung von Tieren, welche man essen kann ( für unsere asiatischen Leser: keine Hunde) eine sinnvolle Tätigkeit. Statt vollkommen auf Fleisch zu verzichten und sich damit selbstgerecht aus der Verantwortung zu stehlen, kann man seine Lebensaktivitäten auf artgerechte Tierhaltung ausrichten. Verantwortung und Pflicht bekommen eine ganz neue Bedeutung. Wer es damit nicht so hat, dem seien wild lebende Tiere empfohlen. Einfach mal in den Wald gehen und Wildschweinen, Rehen und Kaninchen auflauern. Dann wieder nach Hause gehen. Manchem reicht das schon. 2014 ist in China übrigens das Jahr des Pferdes. Über dessen Beziehung zur regionalen Suchthilfe war ja in diesem Blatt schon zu lesen.

 

Axel Hentschel

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